[please insert fresh spit]
28. Dezember 2011
werte leserschaft,
aufgrund einem kleinen malheur bin ich vor nicht allzu langer zeit zum schluss gekommen, dass männer doch nicht die helden sind für die sie sich alle halten.
es gibt eben doch gründe, dass vergrämte, schrullige weiber mit fusseligem kopftuch aus ihrem fenster lunzen, ihre klauen durch die lüfte schwingen und zetern. und dabei gleichzeitig spucken.
das musste mal gesagt sein, jawohl.
Verdammt
27. Dezember 2011
Es ist 0625 Uhr frühester Morgen, die Sonne scheint erst in 2.5 Stunden. Ich liege wach da. Nach einem Toilettengang bin ich nicht viel schläfriger. Verdammt, ich habe Ferien und kann nicht pennen sowasaberauch! Mein Rückgrat fühlt sich an wie eine rostige und verbogene Eisenstange. Ich liege wieder im Bett an schlaf ist nicht zu denken. Tick-Tack-Tick-Tack… die verd, Wandur! Nach 5 Minuten hänge ich das ding ab und es landet in einem anderen Zimmer. Türe zu Affe tot… schlafen…
Doch nicht… Die Nachbarn die langsam erwachen und Arbeiten gehen stehen auf. Ich höre Duschen, Küchenutensilien, Türen die geöffnet und geschlossen werden… Ich bin wach.
Ich entschliesse mich aufzustehen und in die Stadt zu gehen. Anziehen, der Gnädigsten beibringen, dass man wegen dem Rücken und allgemeiner Zernerftheit nicht schlafen kann. Türe auf, Türe zu, Schlüssel. Fertig.
Ich gehe die Treppe herunter und öffne die Pforte zur Aussenwelt. Die klirrende Kälte der Nacht schwallt mir entgegen. Mein Atem bildet Wolken und auch so ist es sehr kalt. Ich gehe durch die Strasse und treffe irgendwo auf die Busshaltestelle. Ein junge Typ sitzt da, sichtlich frierend. Ich warte auf den Bus. Der Morgen ist schön, still, neu und unverbraucht. Ein anderer Typ mit einer Plastiktüte die zwei Flaschen Bier enthält. Ich denke mir meinen Teil und starre weiter in die Dunkelheit des anbrechenden Tages. Der Typ zeichnet ein Herz an die Scheibe des Warthäuschens, schaut mich an und meint: „noch ein bisschen Herz verbreiten im alten Jahr“
Mann kan viel anstellen mit einem Tag.
We want …
7. Dezember 2011
Show us Your Habits, Your Facts, Your Fears
Give us your address, your shoe size, your years
your digits, your plans, your number, your eyes
your skedule, your desktop, your details, your life.
Show us your children, your photos, your home.
Here, take credit, take insurance, take a loan.
Get a job, get a pension, get a haircut, get a suit.
Play the lottery, play football, play the field, sports to boot
We want your Soul
Lass knacken!
Nur für Sie Frau Pilchard
9. Oktober 2011
Wieder einmal Jährt sich dieses Ereignis des älterwerdens und einmal Mehr gratuliere Ich Ihnen ein Jahr näher an der Seniorenresidenz mit Vollpension und Zimmerservice zu sein
erwachsenwerden ist scheisse – bzw. die zeit in der gar populäre schwedische möbelhäuser ihren zauber verlieren.
23. September 2011
erinnerte man sich früher noch mit glühenden pausbäckchen an das gelegentliche ich-brauch-eigentlich-gar-nichts-flanieren mit anschliessendem junk-hot-dog, erwacht heute das grauen.
will man pappige konsumgewohnheit als gesellschaftssport zelebrieren? will man das eigenheim wirklich mit kleinen, der sorgfältig kanonisierten farbwahl entsprechenden dekorelementen penetrieren? will man das zeugs sorgfältig auf fengshuiuntauglichen regälchen arrangieren um sich selbst zu verwirklichen, wohlwissend, dass das gros der lokalen bevölkerung heimlich auf den gleichen zug aufgesprungen ist?
individualismus geht flöten, der mensch wird zum automaten, das leben entledigt sich jeglicher dynamik, erwachsenwerden ist scheisse.
ein weiterer wertvoller beitrag zu dieser diskussion findet der werte leser übrigens hier. penis.
Es geht nicht darum ob du Fällst
17. Juni 2011
Sondern darum ob du wieder aufstehst. Ja so abgedroschen dieser Satz auch klingt. Er hat was wares. Und aus einem Grund geben wir uns nicht der Sklaverei hin. Aus einem Grund protestieren wir gegen AKW-Strom, Antosonnenkollektor-Initiativen, Pro-BIO-Produkte, FettarmMilchlaktosefreiprodukte.
Wenn du niederkniest hast du verloren! Merk dir das!
Fuck, Shit, Damn, Ass, Hell.
30. März 2011
Somit wäre einmal alles gesagt. Das teil gibt es bei Printliberation für eine Handvoll Dollars.
der beitrag während der vorlesung
25. März 2011
um der frau semolina entgegen zu halten muss ich jetzt sogar während der vorlesung einen blogbeitrag verfassen.
Ich befinde mich ebenfalls in einem weiteren Semester meines „We’ll screw your live up“-Studiums
Neuerungan an meiner Front:
neu habe ich jetzt an einem Tag 9 x2 Doppellektionen
- Die Dozenten haben teilweise keine Ahnung
- Ich schaffe es in einer Zwischenprüfung mit minimalstem Aufwand (10 Minuten dokumente Ausdrucken und überfliegen) den optimalsten Impact zu haben… Volle Punktzahl bestnote… DANKE
- ICH KANN MICH NICHT FÜR SINNLOSE GRUPPENARBEITEN MOTIVIEREN
- Die Notenstrategie einiger Dozenten wiederstrebt jeglicher Logik
- Ich schaffe es in gewissen Fächern nichts zu verstehen
- Ich schaffe es zudem in diesem oben genannten Fach mit maximalem aufwand einen minimalen Erfolg in der Notenskala zu erreichen.
Mr. Stanton wünscht einen wunderbaren Tag
K’n'K.
der name ist geschmackssache, die produkte sowie die lyrisch löblichen, wenn auch manchmal pathetischen anpreisungen hervorragend.
somit wäre das problem projekt-nächstes-weihnachtsgeschenk für dieses jahr gelöst. heureka!
reinlinsen lohnt sich: http://www.klangundkleid.ch/
beasty booty
26. Februar 2011
wie einige der werten leser musste auch ich den semesteranfang bereits am eigenen leib erdulden. die woche startete wie in jedem semeseter – höchst idealistisch, nach den dogmen „ich werde meine hausaufgaben gleich nach dem heimkommen erledigen“ und „ich werde nicht mehr in den vorlesungen einschlafen“. eingehalten wurde dies nach einem schema einer hyperbel.
neu ist:
- ich habe herausgefunden dass ich eigentlich hätte wahlfächer belegen müssen.
- habe wahlfächer belegt.
- einer der dozenten der wahlfächer ist heiss. hat sich also gelohnt.
- die literatur ist bisher ganz übersichtlich.
- der gebäudewechselt erfordert eine kondition die weit über meiner eigenen liegt. vielleicht sollte ich sport treiben.
