erwachsenwerden ist scheisse – bzw. die zeit in der gar populäre schwedische möbelhäuser ihren zauber verlieren.
23. September 2011
erinnerte man sich früher noch mit glühenden pausbäckchen an das gelegentliche ich-brauch-eigentlich-gar-nichts-flanieren mit anschliessendem junk-hot-dog, erwacht heute das grauen.
will man pappige konsumgewohnheit als gesellschaftssport zelebrieren? will man das eigenheim wirklich mit kleinen, der sorgfältig kanonisierten farbwahl entsprechenden dekorelementen penetrieren? will man das zeugs sorgfältig auf fengshuiuntauglichen regälchen arrangieren um sich selbst zu verwirklichen, wohlwissend, dass das gros der lokalen bevölkerung heimlich auf den gleichen zug aufgesprungen ist?
individualismus geht flöten, der mensch wird zum automaten, das leben entledigt sich jeglicher dynamik, erwachsenwerden ist scheisse.
ein weiterer wertvoller beitrag zu dieser diskussion findet der werte leser übrigens hier. penis.