Verdammt
27. Dezember 2011
Es ist 0625 Uhr frühester Morgen, die Sonne scheint erst in 2.5 Stunden. Ich liege wach da. Nach einem Toilettengang bin ich nicht viel schläfriger. Verdammt, ich habe Ferien und kann nicht pennen sowasaberauch! Mein Rückgrat fühlt sich an wie eine rostige und verbogene Eisenstange. Ich liege wieder im Bett an schlaf ist nicht zu denken. Tick-Tack-Tick-Tack… die verd, Wandur! Nach 5 Minuten hänge ich das ding ab und es landet in einem anderen Zimmer. Türe zu Affe tot… schlafen…
Doch nicht… Die Nachbarn die langsam erwachen und Arbeiten gehen stehen auf. Ich höre Duschen, Küchenutensilien, Türen die geöffnet und geschlossen werden… Ich bin wach.
Ich entschliesse mich aufzustehen und in die Stadt zu gehen. Anziehen, der Gnädigsten beibringen, dass man wegen dem Rücken und allgemeiner Zernerftheit nicht schlafen kann. Türe auf, Türe zu, Schlüssel. Fertig.
Ich gehe die Treppe herunter und öffne die Pforte zur Aussenwelt. Die klirrende Kälte der Nacht schwallt mir entgegen. Mein Atem bildet Wolken und auch so ist es sehr kalt. Ich gehe durch die Strasse und treffe irgendwo auf die Busshaltestelle. Ein junge Typ sitzt da, sichtlich frierend. Ich warte auf den Bus. Der Morgen ist schön, still, neu und unverbraucht. Ein anderer Typ mit einer Plastiktüte die zwei Flaschen Bier enthält. Ich denke mir meinen Teil und starre weiter in die Dunkelheit des anbrechenden Tages. Der Typ zeichnet ein Herz an die Scheibe des Warthäuschens, schaut mich an und meint: “noch ein bisschen Herz verbreiten im alten Jahr”
Mann kan viel anstellen mit einem Tag.